KERN IFC Plattformwaagen: robust, vernetzt, praxisnah – die IoT‑Line für die Industrie 4.0
Wer in Produktion, Logistik oder Qualitätssicherung zuverlässig und reproduzierbar wiegen will, braucht eine Waage, die hart im Nehmen ist und sich gleichzeitig nahtlos in digitale Prozesse einfügt. Genau hier setzt die KERN IFC‑Serie an: robuste Industriewaagen mit durchdachtem Bedienkonzept und moderner Konnektivität – vom Einzelplatz bis zur vernetzten Linie.
Die Stärken der KERN IFC auf einen Blick
Schwerer Industriestandard: Ausgelegt für den rauen Dauereinsatz in industriellen Umgebungen. Einheitliche KERN Bedienphilosophie: Konsistente Bedienung über alle Modelle hinweg – Design, Menüstruktur, Tastenfunktionen, Schnittstellenanschluss und Protokoll sind durchgängig abgestimmt.
Industrie‑4.0‑ready: Über den KERN Universal Port (KUP) tauscht die IFC Daten und Steuerbefehle aus – wahlweise via RS‑232, USB, Ethernet, WLAN oder Bluetooth. Mit der KUP‑Extension‑Box lassen sich bis zu drei Schnittstellen parallel betreiben.
Getrennt konfigurierbare Schnittstellen: Beispielhafte Konfiguration:
WLAN: Kontinuierliches Senden an den PC zur Prozessdokumentation
RS‑232: Stabilen Wägewert an den Drucker ausgeben
Analogmodul: Externe Vorrichtung steuern, sobald das Zielgewicht erreicht ist
Echtzeituhr (RTC) serienmäßig: Wägeergebnisse werden mit genauer Zeitangabe protokolliert; auch nach Stromunterbrechung läuft die Uhr korrekt weiter.
Optionaler Alibispeicher: Papierlose, rechtssichere Archivierung der Wägeergebnisse – auch für eichpflichtige Anwendungen geeignet.
Fernabfrage & Fernsteuerung: Über das KERN Communication Protocol (KCP) lässt sich die Waage aus PC‑Programmen, CRM/ERP oder SPS‑Umgebungen abfragen und steuern.
Robuste Konstruktion: Edelstahl‑Wägeplatte, lackierter Stahlunterbau, silikonbeschichtete Aluminium‑Wägezelle mit IP65‑Schutz (Staub/Spritzwasser). Tischfuß inkl. Wandhalterung für das Auswertegerät ist serienmäßig enthalten. Arbeitsschutzhaube im Lieferumfang.
Praxisdetails: Einfacher Akkuwechsel durch gut zugängliches Gehäuse – besonders vorteilhaft bei optionaler Eichung, da das Eichsiegel intakt bleibt.
Konnektivität & Integration
Für die Software‑Seite stellt KERN das KCP‑Protokoll bereit – ein bidirektionaler Befehlssatz‑Standard, mit dem sich die IFC komfortabel in übergeordnete Systeme (MES/ERP/CRM, Prüfmittelsoftware, eigene Skripte) einbinden lässt.
Dokumentation, Rückverfolgbarkeit & Compliance
Serienmäßig sorgt die Real Time Clock dafür, dass Gewichte zeitgenau protokolliert werden – auch nach Stromausfall. Für die papierlose Archivierung steht optional ein Alibispeicher zur Verfügung. Zusätzlich können GLP/ISO‑konforme Protokolle ausgegeben werden.
Eichung: Die IFC ist optional eichfähig (Konformitätsbewertung gemäß NAWI 2014/31/EU). Empfehlung: Die Ersteichung direkt mitbestellen, wenn eichpflichtige Anwendungen geplant sind.
Mechanik & Schutz
Die Plattform besteht aus Edelstahl‑Wägeplatte auf lackiertem Stahlunterbau, die Wägezelle ist silikonbeschichtet und IP65 gegen Staub und Spritzwasser geschützt – ideal, wenn es mal staubig oder feucht zugeht. Das Auswertegerät ist über ein 3‑m‑Kabel flexibel montierbar (Tischfuß + Wandhalter serienmäßig). Eine Arbeitsschutzhaube schützt die Bedieneinheit im Alltag.
Hinweis: Die IP‑Schutzklasse bezieht sich auf die Wägezelle.
Funktionen, die in der Praxis zählen
Kontrollwägung (optisch/akustisch)
Stückzählung
Prozentwägung
Summierfunktion
Hold‑/Mittelwert‑Funktion für instabile Bedingungen (z. B. schwingende Lasten)
Gut ablesbares Display mit 48 mm Ziffernhöhe und Hintergrundbeleuchtung
Modellauswahl (Auszug)
Die IFC‑Serie deckt einen sehr großen Bereich ab – von 3 kg bis 600 kg Max über verschiedene Plattformgrößen (A–F: 230×230 mm bis 800×600 mm). Typische Varianten:
Modell Max d Plattform
IFC 10K‑4L 15 kg 0,5 g 400×300 mm (C)
IFC 30K‑3 30 kg 1 g 400×300 mm (C)
IFC 60K‑3 60 kg 2 g 400×300 mm (C)
IFC 150K‑3 150 kg 5 g 500×400 mm (D)
IFC 600K‑2 600 kg 20 g 800×600 mm (F)
Beispiele aus der Anwendung
Wareneingang & Versand: Kartons oder Kisten zügig prüfen – mit Kontrollwägung (Toleranz/„Ampel“) und automatischem Senden per WLAN ins ERP für lückenlose Dokumentation.
Kommissionierung & Inventur: Zählfunktion verkürzt Zählzeiten bei Schüttgütern; per RS‑232 wird auf einem Etikettendrucker der stabile Wägewert ausgegeben.
Abfüll‑/Dosierprozesse: Über das Analogmodul (0–10 V / 4–20 mA) wird eine externe Vorrichtung (z. B. Ventil) angesteuert, sobald das Zielgewicht erreicht ist.
QS‑Protokollierung: Mit RTC und optionalem Alibispeicher sind Messwerte zeit‑ und rechtssicher archivierbar; KCP bindet die Waage in Prüfmittel‑ oder ERP‑Workflows ein.